Was ist die Ackerzahl?
Die Bodenschätzung (Bodenschätzungsgesetz) bewertet landwirtschaftliche Böden nach ihrer natürlichen Ertragsfähigkeit. Ihr Ergebnis steht im Liegenschaftskataster.
- Bodenzahl (Acker) bzw. Grünlandgrundzahl: Wert des Bodens allein, auf einer Skala bis etwa 100 (die besten Böden Deutschlands).
- Ackerzahl bzw. Grünlandzahl: die Bodenzahl, korrigiert um Klima, Geländeneigung und Wasserverhältnisse.
- Klassenzeichen: Bodenart (z. B. L Lehm, lS lehmiger Sand), Zustandsstufe (1 beste bis 7 schlechteste) und Entstehung (Lö Löss, D Diluvium, Al Alluvium, V Verwitterung).
Die Ackerzahl dient u. a. der steuerlichen Bewertung land- und forstwirtschaftlicher Flächen und ist beim Kauf von Ackerland ein wichtiger Hinweis auf die Ertragsfähigkeit — den Preis bestimmt der Markt (siehe Bodenrichtwert).